Archiv für Februar 2011

Krisenstimmung

Freitag, 25. Februar 2011

DIE KARIKATUR WURDE AM SONNTAG AUF DER TITELSEITE DER FAS (FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG) VERÖFFENTLICHT.

 

Eine beispiellose Aufbruchstimmung im nördlichen Afrika und in einigen anderen arabischen Ländern fegt die Diktatoren hinweg.
Die westlichen Demokratien trauen ihren Augen nicht, sie fühlen sich überrumpelt, sind sie es doch gewohnt Demokratie eigenhändig  und wortgewaltig zu exportieren. Indes wachsen andere Sorgen: Angst um die Ölversorgung und Furcht vor den Auswanderungswellen der betroffenen Länder.

der Ausrutscher

Freitag, 18. Februar 2011

Friedensprozess

Freitag, 11. Februar 2011

Der Weg ist ein weiter und noch dazu ein steiler.

Die gewichtigsten Stimmen zur wirkungsvollen Historisierung (was das auch immer heißen mag):

“So, und weil’s olln, mir inklusive, viel zu longsom geht, musealisier i di höchstpersönlich hiermit endgültig, du hascht ab jetzt ein unsichtbares Relikt zu sein, das niemanden mehr provozieren und beleidigen kann, du darfscht nur noch Eines: Mahnen. Nicht zu verwechseln mit mahn, sell tien mir ins schun selber, nit i, weil i hon meischtns schun a G’mahnte… guet , ietz sog du no eppes Sabina…”

“Danke, viel tausend Dank Luis, dass ich auch einmal etwas sagen darf, du hast schon fast alles gesagt; ja, wir hätten da noch eine Idee, die Idee eines Ideenwettbewerbes mit einer eigenen paritätisch besetzten Kommission (und an Haufen Beamte, aber das sag ich lieber nicht), die beste Idee wird prämiert und die wird dann ganz, ganz schnell umgesetzt, schneller als man es von uns gewohnt ist; er wird wahrscheinlich diese Legislatur – genau wie ich ja auch – nicht überstehen. Und übrigens: die Italiener haben wir nicht vergessen, nur, sie werden erst wieder gefragt, wenn das hier alles einigermaßen vorbei ist.


Potentatenehrenwort

Montag, 07. Februar 2011

Diktatoren haben kein Verfallsdatum.

die eisige Lady

Freitag, 04. Februar 2011

Die Luft ist dünn und kalt. Nur wenige bestehen dort oben so ganz ohne Sauerstoffgerät. Wenn sie (die Julia) überhaupt in den Genuss des Gipfelerlebnisses kommt. Auf dem Weg zur Spitze blasen ihr orkanartige Winde ins Gesicht. Sie ist diese Verhältnisse gewohnt und kämpft mit einer Selbstverständlichkeit für die Kurzzeitpräsidentschaft. Angesichts dieser geballten Entschlossenheit will der Fraktionschef doch vorsichtshalber Fraktionschef bleiben.