Prioritäten

Die Liste der dringlichen Prioritäten für die Waffengänge in Afrika ist lang. Nur liegt sie nicht auf dem Tisch. Im Vordergrund findet sich die humanitäre Verpflichtung, etwas vernebelt dahinter der Interessenwust der westlichen Welt. In den jüngsten Krisenherden Afrikas engagiert sich das “koloniale Mutterland” Frankreich nicht ganz zufällig . Die Grande Nation will sich unter Führung ihres eifrigen Präsidenten  gegenüber der Welt  profilieren. Außerdem ist Sarkozy gut beraten, wenn er Heil in außenpolitischen Erfolgen sucht, da er doch auf der innenpolitischen Bühne beträchtlich Boden an die erstarkende Rechtsbewegung verliert.

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2 Kommentare

  1. Louis Carabini am 09.04.2011 um 09:55 (Antworten)

    Die internationale Gemeinschaft interveniert ungewohnlich schnell gegen ein Regime mit dem sie sich lange arrangiert hatte… Die internationale Gemeinschaft interveniert damit mit ungewohnlichem Tempo gegen ein Regime mit dem sie sich lange arrangiert hatte und das wegen des Olreichtums des Landes von vielen hofiert wurde – nicht zuletzt auch Sarkozy. Im Sicherheitsrat hatte niemand gegen die Resolution gestimmt Deutschland die Vetomachte China und Russland sowie Brasilien und Indien hatten sich aus verschiedenen Grunden der Stimme enthalten.Bundeskanzlerin Angela Merkel begruBte die Entscheidung der Staatengemeinschaft zum militarischen Eingreifen stellte aber erneut klar dass sich keine deutsche Soldaten daran beteiligen werden.

  2. Oskar Peterlini am 14.04.2011 um 12:08 (Antworten)

    Bravo, mit wenigen Strichen eine traurige, inhumane internationale Posse eingefangen.

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