


Selber schuld wer sie noch nicht kennt, die Band aus dem Pustertal mit beschwingt anspruchsvollem Sound und tiefgehenden Texten in pusterer Mundart. Letzte Woche präsentierten sie (endlich) ihr Debütalbum und sind auf Tour.
Mi 14.07. Innsbruck – PMK
Do 15.07. Brixen, Traubenwirt und Time Out
Fr 16.07. Meran, (un)defined festival – Francesco Rossi Kaserne
So 18.07. Berlin, Mauerpark
Do 22.07. Helsinki, Bar Duvrovnik
Sa 24.07. Tampere, Bar Laterna
Dschezzi existiert seit April 2004. Hartmann Campidell, Elmar Sartori, Sieg-
hard Niederkofler und Markus Schwärzer und seit Sommer 2008 Iiro Virtanen
(Bass) produzieren von Anfang an eigene Songs, die Texte werden in Pustertaler
Mundart geschrieben, der musikalische Stil ist sehr abwechslungsreich, viele
Einflüsse werden eingearbeitet, so könnte man den Stil der Band gut und gerne
als „Art-Rock“ bezeichnen.
Im Februar 2010 wurden die Arbeiten zum Debutalbum abgeschlossen, die
über das ganze Jahr 2009 liefen. Die Texte sind inhaltlich tendenziell hinterfra-
gend, um nicht von sozialkritisch sprechen zu müssen. Es geht um Jugend und
Menschwerden, möglichst täglich. Markus Schwärzer bedient sich einer sehr
bildhaften Sprache, führt die für den Dialekt typischen Metaphern teilweise ins
Absurde, zeigt oft die Widersprüchlichkeit der dialektalen Sprachfiguren auf.
Liedtext:
Schtion und schaugn
schtesch ban rond noa hosch an schtrich,
tonz dribo, schpiorsch’e dasse bisch,
loss dir die zeit, schaug un wie’s isch,
noa tonz ödo bleib schtion in mischt, (weiterlesen…)



