Mit ‘SVP’ getaggte Artikel

die eisige Lady

Freitag, 04. Februar 2011

Die Luft ist dünn und kalt. Nur wenige bestehen dort oben so ganz ohne Sauerstoffgerät. Wenn sie (die Julia) überhaupt in den Genuss des Gipfelerlebnisses kommt. Auf dem Weg zur Spitze blasen ihr orkanartige Winde ins Gesicht. Sie ist diese Verhältnisse gewohnt und kämpft mit einer Selbstverständlichkeit für die Kurzzeitpräsidentschaft. Angesichts dieser geballten Entschlossenheit will der Fraktionschef doch vorsichtshalber Fraktionschef bleiben.

der letzte Wunsch

Freitag, 28. Januar 2011

Enthaltsamkeit

Freitag, 10. Dezember 2010

Die SVP wird selbst den wildesten Verführungskünsten des Regierungschefs widersagen, am kommenden Dienstag. Berlusconi wird (weiterlesen…)

einsamer Rufer

Freitag, 12. November 2010

Die Initiative für mehr Demokratie erlangt nach jeder Volksabstimmung  neu die schmerzliche Gewissheit, dass mehr Demokratie nicht möglich ist. Sie vermutet richtigerweise einen schleichenden Obstruktionismus von Seiten (weiterlesen…)

auf Kurs

Freitag, 01. Oktober 2010

Italien zerfleischt sich. Die Macht von Silvio Berlusoni bröckelt, Dissidenten seines Volkes (der Freiheit) nehmen sich die Freiheit gegen den Chef vorzugehen und die Opposition ist zu allem Überfluss zerstrittener denn je. Die Parteienlandschaft spaltet sich unermüdlich weiter und das Land bleibt führungslos. Die SVP hält sich aus dem Gerangel raus und wartet die Entwicklungen ab. Sie tut gut daran, auch wenn sie sich am Ende wieder an den Meistbietenden “verkaufen” wird. Das ist Zweckpolitik wie sie im Buche steht und in den Wirren dieser Zeit zweifelsohne angebracht und vielleicht auch sinnvoll. Dennoch ist dieses Verhalten, so schlau und clever es sein mag,  für die Dauer zu wenig. Italien ist im Zerfall begriffen, eine Spaltung Nord-Süd ist längst Realität und wird v.a. von der Lega weiter voran getrieben.  Selbst daraus können wir noch Vorteile ziehen, wenn wir nur wollen.  Wir werden aber Teil dieses moribunden Staates bleiben und können uns auch dann nicht aus dem Staub machen, wenn wir alles aber auch alles von diesem siechenden Gebilde herausgeholt haben werden. Unsere politische Vertretung ist jetzt schon gut beraten, wenn sie vermehrt Augenmerk auf konstruktive Figuren und Kräfte (es gibt sie!) der italienischen Politik legt und sich mit ihnen ins Boot setzt.